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Exzellenz durch Partnerschaft

Medizinischer Fortschritt entsteht nicht isoliert, sondern durch Austausch. In der Dresdner Hochschulmedizin verbinden sich exzellente Forschung, akademische Lehre und universitäre Patientenversorgung zu einem global agierenden Spitzencluster. Es ist die enge Vernetzung über Fachgrenzen hinweg, die kontinuierlich neue Impulse setzt. Erkenntnisse aus dem Labor fließen auf direktem Weg in innovative Therapien ein. Diese gelebte Nähe beschleunigt den Wissenstransfer, sichert medizinische Qualität und stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Vernetzung ist die treibende Kraft, mit der die Dresdner Hochschulmedizin die Gesundheitsversorgung von morgen gestaltet.

UKDD /
Fakultät
Im Zentrum: Universitätsklinikum und Fakultät

Die Medizinische Fakultät der TUD und das Universitätsklinikum bilden eine untrennbare Symbiose aus Wissenschaft und Praxis. Gemeinsam verzahnen sie akademische Lehre, translationale Spitzenforschung und modernste Krankenversorgung. Durch diese enge Kooperation fließen neue Erkenntnisse direkt in innovative Therapien ein, wovon die Patienten unmittelbar durch eine medizinische Betreuung auf modernstem Niveau profitieren.

Lokal: DDconcept und Campus Johannstadt

DRESDEN-concept ist eine Forschungsallianz der Technischen Universität Dresden mit 47 lokalen Partnern aus Wissenschaft und Kultur. Sie vernetzt Institute fachübergreifend, um Synergien in Forschung, Infrastruktur und Lehre optimal zu nutzen. Ein Paradebeispiel für diese gelebte Vernetzung ist der Campus Johannstadt: Er wird maßgeblich durch die Medizinische Fakultät, das Universitätsklinikum und eine Vielzahl ansässiger Forschungseinrichtungen wie das CRTD geprägt.

Regional: SaxoCell, Telemedizin-Initiative

SaxoCell ist ein sächsisches Forschungs- und Innovationsnetzwerk mit dem Ziel, wirksame Zell- und Gentherapien zu entwickeln. Im Cluster arbeiten Forschende und Ärztinnen und Ärzte aus Sachsen eng zusammen. Auch wegweisende Telemedizin-Initiativen und -Netzwerke in Sachsen haben hier ihren Ursprung. Zum Beispiel das SOS-TeleNET zur flächendeckenden Versorgung akuter Schlaganfallpatientinnen und -patienten oder das Kinder-Tele-Intensivnetzwerk Sachsen, welches die intensivmedizinische Versorgung von Kindern im ländlichen Raum unterstützt.

Der Zukunftscluster SEMECO – Secure medical microsystems and communications – bündelt Kompetenzen aus Forschung und Industrie, um sichere, vernetzte und modular einsetzbare Mikroelektronik für Medizinprodukte zu entwickeln. Ziel ist es, innovative Technologien schneller in die klinische Anwendung zu bringen.

Bundesweit: NUM, PEDNET-LC

Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) verbindet alle deutschen Universitätsklinika für standortübergreifende Datenplattformen, Studien und schnellere Therapien. Das NUM fördert die Zusammenarbeit der klinisch Forschenden und agiert entsprechend kliniknah mit dem Streben nach unmittelbar praxisrelevanten Erkenntnissen. Das vom Uniklinikum Dresden mitkoordinierte Bundesnetzwerk PEDNET-LC verbessert mit 65 Partnern die Versorgung von Kindern mit Long-COVID. Das Dresdner Zentrum übernimmt dabei eine tragende Rolle bei der Diagnostik und ganzheitlichen Therapie.

Weltweit: transCampus

Der transCampus ist eine transnationale Partnerschaft zwischen zwei Hochschulen. Mit dem King’s College London etablierte die TUD das erste erfolgreiche Modell für Wissensaustausch und exzellente Forschung. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen die internationalen Graduiertenkollegs in Innerer Medizin und Psychologie/Psychiatrie sowie die Kooperation im Bereich Hämatologie. So werden Ausbildungswege von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern nachhaltig und international unterstützt.

2024 wurde das Modell auf Zürich erweitert. Das internationale Graduiertenkolleg „Metabolic and Endocrine Drivers of Infection Susceptibility“ (MEDIS) ist eine Kooperation zwischen TUD, Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Die drei Partner bündeln (bio-)medizinische Expertise zur internationalen und interdisziplinären Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden.